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Als ich fast von einer Kuh getötet wurde

Lesedauer: 2 Minuten

Vor ein paar Jahren haben sich meine Eltern eingebildet, dass wir wandern gehen müssen. Ich habe nie verstanden, was toll daran ist, einen Berg hochzulatschen, aber ich dachte mir, was solls und bin mitgegangen. Damals wusste ich noch nicht, was mich für ein Unglück erwartete…

Als wir nach einer gefühlten Ewigkeit Autofahren endlich angekommen waren, zog ich meine Wanderschuhe an und fügte mich meinem Schicksal. Nach ca. einer halben Stunde gehen kamen wir dann an einen Zaun, der die Weidefläche von Kühen einzäunte. Ich wollte einen anderen Weg suchen, weil ich ziemlich großen Respekt vor Kühen habe, aber meine Eltern wollten mitten durch gehen. Also fing ich an zu schmollen und murmelte irgendwelche Flüche vor mich hin, ging ihnen aber dennoch nach.

Als wir bei der Hälfte der Weide angekommen waren, tauchten plötzlich ein paar Kühe auf. Ich muss schon sagen, sie waren ganz süß. Ich wollte trotzdem einen Bogen um sie machen, aber mein lieber Vater ging geradewegs auf eine zu. Zuerst ignorierte die Kuh ihn, aber dann hatte sie anscheinend einen Geistesblitz und wollte ihn töten.

Mein Vater fing an zu schreien, drehte sich um und rannte in unsere Richtung. Einen kurzen Moment lang verspürte ich Genugtuung, aber nur so lange, bis ich merkte, dass die Kuh immer noch auf mich zurannte. Mein Vater schrie mich an, dass ich wegrennen sollte, aber ich war wie gebannt.

Nach ein paar Sekunden erwachte ich aus meiner Schockstarre und rannte los. Ich war mit meinen kurzen Beinchen natürlich viel langsamer als meine Familie und die Kuh kam immer näher. Ich sah wie sich die anderen durch den Zaun duckten und fing an, Hilfe zu schreien. Ich dachte, ich müsste sterben, aber ehe ich mich versah, war ich schon am Zaun angekommen. Ich kletterte durch, und zwar keine Sekunde zu früh. Die Kuh bremste volle Wucht ab und drehte um, als sei nichts gewesen. Wie toll, dass wir durch die Weide gegangen sind :))

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