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Amerikanische 3D Filmanimationen

Lesedauer: 2 Minuten

3D Animationen sind heutzutage ein wichtiger Bestandteil der Filmindustrie, vor allem bei der Erstellung von fiktionalen Szenen.

Grundsätzlich werden Animationen als bewegte Bilder definiert. Das bedeutet, um die Illusion eines bewegten Bildes zu erstellen, müssen mehrere Bilder (Frames) innerhalb kürzester Zeit abgespielt werden.

Während des 19. Jahrhunderts wurden deshalb auch zahlreiche Erfindungen geschaffen, die diese Bedingung erfüllen sollten. Diese wurden jedoch noch nicht als die ,,richtigen Animationen’’ bezeichnet.

Die richtigen bzw. die ersten Kurzfilme sind erst am Anfang des 20. Jahrhunderts erstellt worden, da sie sich schon über einen längeren Zeitraum erstrecken und auch schon eine Handlung beinhalteten.

Computer wurden erst in den 50er Jahren eingesetzt, aber nur für wissenschaftliche Zwecke, wie Simulationen. Erst ab der Erstellung von Toy Story im Jahr 1995 wurde gezeigt, dass es möglich ist, 3D Filme zu produzieren.

Seitdem sind 3D Animationen ein wichtiger Bestandteil der Filmindustrie, da diese Technik enorme Vorteile in der Erstellung von Animationen anbietet, wie zum Beispiel:

  • weniger bis auf keine Ressourcen werden gebraucht, da alle nötigen Objekte virtuell erstellt werden,
  • weniger Zeit wird benötigt als beispielsweise bei der Erstellung von 2D Animationen, wobei alle einzelnen Frames von neuem gezeichnet werden müssen,
  • wegen der zusätzlichen z-Achse kann man die Tiefe besser wahrnehmen, was zu einem realistischeren Bild führt.

Dies führt auch dazu, dass sie in Live-Action Filmen erfolgreich eingesetzt werden können. Dabei werden die Szenen in grünen Räumen, dem sogenannten Green-Screen, gedreht. Danach wird das Grün gelöscht und mit der selbst geschaffenen Szene wie eine Art Schicht überdeckt. Hierbei muss der Künstler darauf achten, auf jedes kleinste Detail den Fokus zu legen, um die Szene möglichst glaubwürdig zu machen.

Die Produktion von 3D Animationen erfolgt in drei Phasen:

Die Pre-Produktion, die Produktion und die Post-Produktion.

In der Pre-Produktion wird das Konzept gefunden und aufgeschrieben. Später über ein Storyboard visualisiert. Hierbei werden nur einzelne Abschnitte der möglichen Szenen skizziert.

In der Produktion werden die Objekte modelliert und ,,gefärbt’’. Zu den Figuren müssen zusätzlich virtuelle Knochen zugefügt werden. Sie helfen bei der Animierung der Bewegung. Danach wird ein finales Bild in Form eines Renders erschaffen.

In der letzten Phase, der Post-Produktion, wird nur noch der Ton hinzugefügt und die Animation nach möglichen Fehlern durchsucht und verbessert.

Heutzutage werden Animationen nicht nur bei Filmen eingesetzt, sondern auch bei Videospielen und Werbungen. Da man sie nur mithilfe eines Computers und einer speziellen Software, die für die Erstellung spezialisiert ist, erstellen kann, könnt ihr nun auch eure eigenen 3D-Animationen erstellen.

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