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Das Matratzenproblem

Lesedauer: 2 Minuten

Die Sportwoche ist vorbei und wir denken noch immer an den besonderen Start ganz zu Beginn dieser tollen Zeit zurück. Die Zimmerzuteilung verlief anders als ursprünglich geplant und wir knackten mit unserem Zimmer den absoluten Jackpot. Aber war das Zimmer wirklich so toll? Lest am besten selbst.

Schon im Vorhinein wurde viel darüber diskutiert, wer mit wem im selben Zimmer liegt. Wir Jungs hatten schnell eine Aufteilung für die Zimmer abgesprochen – ein 4-Bett-Zimmer und ein Sechserzimmer für die Jungs unserer Klasse. Alle Zimmer sind fertig eingeteilt, aber noch im Bus gab es ein kleines Problem. Alle 4-Bett-Zimmer seien angeblich schon belegt, so dass wir unser 4-Bett-Zimmer nun auf zwei 2-Bett-Zimmer aufteilen müssten. Angekommen am Markushof gab es dann wieder eine kleine Planänderung. Im Keller sei doch noch ein 4-Bett-Zimmer für uns frei – na super! Wir also runter in den Keller, öffnen die Türe – wow – und sind begeistert: Das Erste, was uns ins Auge springt, ist eine eingebaute Küche. Super ist auch der große Flachbildfernseher und das moderne Bad. Das Zimmer ist komplett neu renoviert.

Doch nun gab es wieder ein kleines Problem. Im Zimmer standen ein großes Doppelbett mit zwei Federkernmatratzen und ein Stockbett, in dem die Matratzen nur halb so dick waren. So, und wer muss nun auf den dünnen Matratzen schlafen? Logischerweise wollte jeder von uns Vieren im bequemen Doppelbett schlafen und keiner im Stockbett. Nach kurzer Überlegung, wie wir das Problem am besten lösen können, stach mir das gemütlich aussehende Sofa in unserem Zimmer ins Auge. Das wäre doch die ideale Möglichkeit für uns alle gut zu schlafen. Gesagt getan. Schnell schoben wir das Sofa neben das Doppelbett, um eine große Liegefläche für uns vier zu schaffen. So musste keiner von uns auf den dünnen Matratzen des Stockbettes schlafen.

Von zu viel Schlaf konnte in der Woche dann sowieso nicht die Rede sein. Wie nicht anders zu erwarten, gings immer spät ins Bett. Die Matratzen dienten hauptsächlich als gemütliche Sitzfläche beim FIFA-Spielen auf der PS4, die wir von daheim mitgebracht hatten. Die Nächte dauerten oft nur wenige Stunden – darüber sprechen wir lieber nicht. Vermutlich hatten wir damit nicht viel mehr Schlaf als unsere Lehrer:innen…

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