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Emo = depressive Teenager?

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Klischeehafte schwarze Haare, Halsketten mit Spikes, zerrissene Strumpfhosen mit Löchern und vieles mehr – damit verbindet die Gesellschaft die Emoszene.

Nein, damit muss man nicht sofort depressive Jugendliche verbinden. Denn die Kultur hat sich schon in den späten 1980ern entwickelt und bedeutende Spuren für die Musikindustrie hinterlassen.

Der Einfluss des Emo-Raps

1996: Weezer’s Album „Pinkerton“ wurde veröffentlicht und hat zuerst viel negative Kritik abgestaubt. Doch zahlreiche Jugendliche konnten sich mit dem Genre „Alternative“ identifizieren und haben so den Emo Look und die damit verbundene Ästhetik ins Rollen gebracht.

Kennst du die Band Weezer? Kleiner Tipp: Der Song “Island In The Sun”.

2002 war es dann so weit. Das sogenannte „Year of Emo“. Denn Weezer und andere Bands konnten in diesem Jahr unzählige Alben verkaufen, wodurch das Genre den ultimativen Durchbruch erlebt hat.

2004 etablierte sich dann so richtig die Ästhetik der Emoszene. In den sozialen Medien haben sich immer mehr Jugendliche zusammen gefunden, um ihre extravaganten Outfits und Lebensstile zu teilen.

Wusstest du, dass diese Trends eigentlich in der Emoszene entstanden sind?

Ohrtunnel. Das Standard-Piercing der Millennials wurde eigentlich von der Emo-Community ins Leben gerufen.

Selfies. Als die Handys noch keine Innenkamera hatten, haben sie kreative Wege gefunden, um trotzdem das ein oder andere Selfie zu schießen.

Social Media. Als die Leute noch keinen Sinn darin gesehen haben, sich ein Facebook-Profil zu erstellen, nutzen die Emos es, um diverse Animationen und ihre Lieblingssongs gemeinsam zu teilen.

“Emo” sollte keine Beleidigung sein!

Abschließend möchte ich euch noch auf den Weg mitgeben, dass man niemanden aufgrund seiner Musikrichtung, seines Kleidungsstils oder sonstigem verurteilen sollte.

“Emo” ist also kein Schimpfwort – denn dann wäre so etwas wie „Pop-Hörer“ auch eines.

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Redaktionsteam

Von Redaktionsteam

Diesen Beitrag hat das schulinterne Redaktionsteam verfasst 😊 PS: Nein, wir sehen nicht so aus wie unser Avatar 🤪

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