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Psychologie & Mindset

Game over: Warum Zocken aggressiv macht

Lesedauer: 2 Minuten

Die beliebteste Freizeitaktivität eines Jugendlichen in einer Altersspanne von 14 bis 29 Jahren im heutigen 21. Jahrhundert ist das Videospiele spielen. Eine Beschäftigung, mit dem sich fast jede/r identifizieren kann und die gerne mit Gewalt in Verbindung gesetzt wird. Doch was sind die Gründe für dieses “aggressive” Verhalten? Und kann man hier auch wirklich von Gewalt reden? 

Eine 10- jährige Studie von der Medien- und Familienforscherin Sarah Coyne und der Psychologin Laura Stockdale hat sich mit diesem Thema detailreich auseinandergesetzt und es kam dabei zu folgenden Ergebnissen:

  • Teilnehmer dieser Studie, die mit gewalttätigeren Spielen schon vertraut waren, waren überwiegend männlich.
  • Menschen, die Freude in “Shooter-Spielen” fanden, litten mit höherer Wahrscheinlichkeit an Depressionen.
  • In diesen 10 Jahren konnte keine erhöhte Aggressivitätsrate in Zusammenhang mit brutalen Games gefunden werden.

Schlussendlich kommt man zum Ergebnis, dass genau genommen “Ballerspiele” nicht nur aggressiv machen, sondern auch harmlosere, kinderfreundlichere Videogames ihren Beitrag dazu leisten.

Hauptgründe für dieses aggressive Verhalten sind einerseits die Frust in den beteiligten Spielen und wenn es zu einer Funktionsstörung einzelner externer Geräte kommt, beispielsweise bei einer Taste am Controller oder einer fehlerhaften Internetverbindung. Nun ja man sagt ja nicht umsonst: “ Wer zuletzt lacht, hat den höchsten Ping!” .

Quellen: 

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