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Golf – der nicht ernst genommene Sport

Lesedauer: 2 Minuten

Der Golfsport hat es nicht leicht – sehr oft wird er durch Vorurteile beschmutzt und belächelt. Doch besonders in Österreich hat er eine erstaunliche Entwicklung zurückgelegt, die viele Kritiker überraschen wird und hoffentlich die Vorurteile verschwinden lässt.

Dieser Artikel soll euch einen Einblick in meine vorwissenschaftliche Arbeit zur Entwicklung des Golfsports in Österreich bieten und euer Interesse am Golfsport wecken.

Anfänge in Österreich

1901 wurde in Österreich der erste Golfclub namens Wien Krieau, jedoch noch ohne Golfplatz, gegründet. Der erste Platz wurde 1926 am Semmering errichtet und er ist der einzige Österreichs, der heute noch in seiner Grundform besteht.

Mittlerweile gibt es in Österreich 158 Golfplätze, die auf alle 9 Bundesländer verteilt sind. Viele von ihnen sogar ziemlich spektakulär, mit Gondeln, die dich zum nächsten Loch bringen oder Spielbahnen, die von Seen umgeben sind. 

Jugend-Golfsport 

Wie anfangs erwähnt, ist die Entwicklung im Jugendbereich beeindruckend. Natürlich kein Vergleich zu Fußball oder Tennis, aber dennoch ein großer Schritt für den Golfsport.

Den Grundstein für diesen Fortschritt hat der österreichische Golfverband 2011 mit der Aktion Hello Juniors gelegt. Sie macht es Kindern bis zum Alter von 12 Jahren möglich, kostenlos Golf zu spielen.

Auch wenn ihr dafür schon ein paar Jahre zu alt seid, heißt das nicht, dass ihr dem Golfsport nicht trotzdem eine Chance geben könnt. Denn auch für Jugendliche und Studenten gibt es Ermäßigungen.

Um sich untereinander zu messen, gibt es in Österreich zwei Turnierserien für Jugendliche. Diese sind der Schülercup und die Austrian-Juniors-Golf-Tour. Beide werden in ganz Österreich ausgetragen und zeigen durch die zahlreichen Teilnahmen, welche Entwicklung der Golfsport genommen hat.

Auswirkungen auf Gesundheit

Golf wird oft nicht als Sport angesehen, da es angeblich körperlich nicht anstrengend ist. Was ist, wenn ich euch sage, dass dies doch der Fall ist?

Ob ihr es glauben wollt oder nicht, Golf zählt zu den größten Kalorienkillern unter den Sommersportarten. Immerhin legt man bei einer durchschnittlichen Golfrunde rund 7 Kilometer zurück und beansprucht bei einem korrekten Golfschlag 124 Muskeln.

Laut einer schwedischen Studie verlängert das regelmäßige Ausüben dieses Hobbys sogar die Lebenserwartung um 5 Jahre.

Nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale Verfassung spielt beim Golfsport eine große Rolle. Vor allem bei den Profis entscheiden sich die meist Turniere im Kopf der Spieler und nicht auf dem Golfplatz.

Meistert man diesen Aspekt des Golfs, dominiert man seine Konkurrenten. So auch der Goat des Golfsports, Tiger Woods. Durch die bereits in früher Kindheit erlernte mentale Stärke wurde er zum besten aller Zeiten. 

“Egal, wie gut du bist, du kannst immer besser werden, das ist das Spannende daran.”

Tiger Woods
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