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Klettersteig (catchy oder?)

Lesedauer: 2 Minuten

In der Sommersportwoche habe ich als Hauptaktivität den Klettersteigkurs gewählt. Ich habe es nicht bereut, aber es gab einige Überraschungen.

Eigentlich haben wir erwartet, dass wir am ersten Tag erstmal in Ruhe essen und dann in die Zimmer und auspacken und Betten beziehen können. Aber nein. Wir hatten nach dem Essen noch etwas Zeit, uns umzuziehen und dann sind wir schon mit so zwei schwarzen Taxis (wir dachten kurz, wir werden gekidnappt) zu einem Platz gefahren, auf dem eine kleine Hütte stand.

Es hat uns dann so ein Typ begrüßt (der Rudi) und wir haben uns alle aus der Hütte Kletterausrüstung geholt. Der Rudi hat uns gezeigt, wie man das Ganze anzieht und dann haben wir eine halbe Wanderung gemacht, bis wir irgendwann bei einer Kletterwand angekommen sind. 

Dort haben sich alle beschwert, weil wir ja den Klettersteig und nicht die Kletterwand machen wollten. Wir sind anschließend aber zu zweit zusammen gegangen und mussten gegenseitig mit einem Seil dafür sorgen, dass wir nicht abstürzen. Es gab vier Wände mit verschiedenem Schwierigkeitsgrad. Nachdem wir dann eine Stunde oder so geklettert sind, sind wir zurückgegangen.

Am Mittwoch ging es weiter und wir wurden wieder mit den Taxis abgeholt. Diesmal sind Prof. Eberhard und Prof. Spirk mitgefahren und wir haben uns gefragt, was wir jetzt machen werden, weil wir angeblich für so vier Stunden weg sein werden und eigentlich gefühlt keiner nochmal die Wand hochklettern wollte (vor allem keine vier Stunden lang). Wir sind dann auf denselben Platz wie letztes Mal gefahren und dort war dann aber ein anderer Guide (der Webster und nicht der Rudi) und hat uns nochmal gezeigt, wie die Seile zum Klettern am Klettersteig funktionieren, das waren nämlich andere als am Montag. Alle, die eine mithatten, haben auch ihre Regenjacken angezogen, weil es davor geregnet hatte. Dann haben wir wieder eine Wanderung gemacht und sind zum Anfang vom Klettersteig gekommen. 

Der Klettersteig den Berg hinauf war eigentlich ganz chillig, am Anfang sind wir in einem Wald gegangen und ab und zu musste man ein bisschen klettern. Irgendwann wurde es dann steiler und wir sind direkt am Berg entlang gegangen. Man musste sich auch immer, wie im Kletterpark, mit den Seilen umhängen. Dann sind wir oben angekommen und haben kurz eine Pause gemacht. Runter sind wir dann mit einem schwereren Klettersteig, der gleich an der Schlucht über einem Bach war.

Zwischen dem Klettern war auch immer wieder ein Flying-Fox. Leider war alles ziemlich rutschig und schlammig, weil es schon geregnet hatte und dann am Ende auch wieder angefangen hat. Es war teilweise schon schwierig dadurch und ich wusste auch manchmal nicht, wo ich hinsteigen soll. (Der Webster war auch nirgendwo zu sehen). Aber es hat eigentlich Spaß gemacht und zum Abschluss gab es dann noch einen langen Flying-Fox. Wir haben noch gewartet bis alle da waren und sind zur Hütte zurückgegangen und wieder zurückgefahren (der Taxifahrer war erfreut, weil alle nass und schmutzig waren).  

Ich finde, es hat Spaß gemacht und war auch aufregend 🙂

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