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Krampus – aber woher kommt er eigentlich? 

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Ich denke, wir alle kennen diesen Satz noch aus unserer Kindheit: “Wenn du nicht brav bist, dann kommt der Krampus!” Aber wieso feiern wir den heutigen Tag eigentlich? 

Die Geschichte dahinter

I know, I know – es kann ziemlich langweilig sein. Deshalb halte ich mich auch kurz. Der Krampus geht einher mit dem Nikolaus – er ist also sein Begleiter. Denn die Tradition besagt, dass die braven Kinder vom Nikolaus belohnt und die schlimmen bestraft werden. 

Der Krampus wird als dunkle, schaurige Gestalt dargestellt. Doch woher kommt überhaupt sein Name? Der Name leitet sich vom altdeutschen Krampen = “Kralle” oder vom bairischen “Krampn” ab. Das bedeutet so viel wie etwas Lebloses, Vertrocknetes oder Verblühtes. 

Der Ursprung der Tradition

Der Krampus stammt aus unserem Heimatort – Österreich. Von dort hat er sich bis nach Bayern und in die angrenzenden Länder verbreitet. 

Der Ursprung dieses Brauchtums ist jedoch in den Klosterschulen. In der Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich dort der sogenannte Einkehrbrauch. 

Wie bereits erwähnt, besagt dieser, dass der Nikolaus am 6.12. zu den braven Kindern kommt und der Krampus am 5.12. die schlimmen Kinder besucht. 

Ganz zufällig war die Aufgabe des Krampusses nun plötzlich auch, Erwachsene im Auge zu behalten. Denn auch sie sollten gute Sitten einhalten. 

So mussten damals strenge Herren oder gierige Bäuerinnen mit Strafen rechnen. Da solche Bräuche jedoch verboten waren, wurden diese deshalb heimlich ausgeübt. 

Erst im 20. Jahrhundert hat man sie wiederentdeckt und ließ sie wieder aufleben.

Wie war es in deiner Kindheit? War der Krampus oft bei dir zu Besuch? 😜

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Redaktionsteam

Von Redaktionsteam

Diesen Beitrag hat das schulinterne Redaktionsteam verfasst 😊 PS: Nein, wir sehen nicht so aus wie unser Avatar 🤪

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