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Obdachlosigkeit – aus den Augen aus dem Sinn? 

Lesedauer: 2 Minuten

Nicht hinzusehen mag zwar die simpelste Lösung sein, doch vielleicht nicht immer die richtige. Obdachlosigkeit bedeutet viel mehr als „nur“ kein Dach über dem Kopf zu haben, denn die Leute begleiten oftmals schwerwiegende Krankheiten, sowie auch psychische Probleme, da niemand Verständnis zu haben scheint. Mit einem Wort: Die Obdachlosen sind einsam und leiden. 

Ein Leben aus dem Rucksack

Weltweit gibt es ca. 1,6 Billionen Obdachlose, in Europa rund 700 000 und in Österreich 20 000. Doch dahinter verbirgt sich eine weit höhere Dunkelziffer. Ein warmes Zuhause stellt für uns eine Selbstverständlichkeit dar. Doch leider nicht für jeden. Es gibt einige Gründe für Obdachlosigkeit. Gerade Personen der LGBT+ Community, alleinstehende Menschen nach einer Trennung oder Scheidung, aber auch Kinder sind betroffen. Manche können sich ihre Wohnung nicht mehr leisten, da das Geld nicht mehr ausreicht. Manche wiederum, wie beispielsweise Kinder, haben ihre Familie verloren und finden keinen anderen Ausweg, als einen Platz unter einer Brücke. Das einzige, was allen bleibt, ist ein Rucksack, vollgepackt mit den wichtigsten Dingen. 

Dagegen muss schleunigst etwas unternommen werden, denn die Lage ist extrem ernst. Daher wurde der “Housing Day” ins Leben gerufen, welchen wir heute feiern. 

Hilfe in Not

Was kannst du jetzt unternehmen? Es ist auf jeden Fall wichtig, dass du zuerst versuchst, dich in die Lage der Obdachlosen zu versetzen. So kannst du ihnen mit Respekt und Verständnis entgegenkommen und vielleicht ein kurzes Gespräch führen, wenn die Person das wünscht. Denn wie bereits erwähnt, sind diese Menschen oftmals einsam. Du kannst auch einen kleinen Geldbetrag an eine Organisation spenden, welche bedürftigen Leuten hilft, eine Unterkunft zu finden. Gerade in den kälteren Jahreszeiten ist das Leben auf der Straße eine Extremsituation. Bei Nässe und Kälte die Nächte draußen zu verbringen, schädigt die Gesundheit der Obdachlosen enorm. Solltest du jemanden sehen, frage, ob du helfen kannst. Oftmals reicht auch schon eine warme Decke. Sollte der Gesundheitszustand einer Person lebensbedrohlich sein, scheue dich nicht, die Rettung zu rufen. 

Achte in Zukunft doch etwas mehr auf die bedürftigen Menschen und schenke ihnen Respekt. Sich machen wirklich einiges durch und schämen sich extrem für ihre Lebenssituation. Und wenn wir ehrlich sind, Menschen in Not zu helfen, gibt uns selbst doch auch ein tolles Gefühl – nicht wahr?

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Redaktionsteam

Von Redaktionsteam

Diesen Beitrag hat das schulinterne Redaktionsteam verfasst 😊 PS: Nein, wir sehen nicht so aus wie unser Avatar 🤪

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