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Shopping-Queen Autos, Webster und luftige Höhen

Lesedauer: 2 Minuten

Klettersteigkurs? Ja, natürlich klettert man da. Die meisten denken jetzt wahrscheinlich auch, dass man auf jeden Fall nicht eine Felswand eines Berges hochklettert. Ratet, was wir beim ersten Klettersteigkurs gemacht haben. 

Am Mittwoch hatten wir den zweiten Klettersteigkurs, der diesmal sogar vier Stunden dauert. Wir dachten uns schon so: „Vier Stunden?? Eine Felswand hochklettern?? Wir sind ja schon beim ersten Mal fast aus Anstrengung verreckt.” Schließlich war es so weit und wir wurden vom schwarzen mysteriösen Auto mitgenommen, dass innen aussah wie, als wäre man bei Shopping-Queen. Naja, nach einer stickigen Autofahrt haben wir die tolle Minihütte, in der es nach Ziegen gerochen hat, erblickt. Wir waren natürlich außer uns vor Begeisterung und konnte es kaum erwarten wieder 4 Stunden einen Berg hochzukräulen. Als wir aussteigen, haben wir erstmal bemerkt, dass es zu regnen begonnen hat. Juhu!! Also gehen wir in die nach-Ziegen-riechende Hütte und warten auf den Klettersteigtypen.

 Kurze Zeit später kam er und gab uns Kletterausrüstung. Außerdem hat er sich mit dem Spitznamen Webster vorgestellt (Fragt aber nicht, warum das sein Spitzname ist, weil dann sagt er euch, dass das eine zu lange Geschichte ist). Nachdem wir alle ausgerüstet waren, machte wir eine kurze Wanderung mitten in den Wald und uns wurde gesagt, dass wir diesmal nicht zur Wand gehen, sondern wirklich zu einem Klettersteig. Das hat uns alle wirklich gefreut, weil deshalb haben wir uns ja für diesen Kurs angemeldet. Webster erklärt uns, wie man sich einhängt und ein paar Sicherheitsmaßnahmen und dann ging es los. Es ging relativ unspektakulär los, jedoch kurze Zeit später klettern wir extrem weit oben und stiegen über sehr schmale Bergkanten. Danach erreichten wir einen Kletterpark, wo wir eine kurze Pause machten und ein bisschen froren. 

Dann machten wir uns auf den Weg zu einem schwierigeren Klettersteig. Jedoch hätte ich nicht erwartet, dass es mitten in einer Schlucht sei. Kurz nebenbei erwähnt, wurde der Regen noch stärker. Bei dem Einstieg des Klettersteiges musste man erstmal metallene Teile runter in die Schlucht steigen. Du musstest dort hingreifen, wo die Person vor dir mit ihren gatschigen, nassen Schuhen hingestiegen ist, also könnt ihr euch glaub ich vorstellen, wie unsere Hände danach aussehen. Gleich danach war ein Flying-Fox. Auf der anderen Seite dessen Webster und Zeichen gegeben hat (Er hat mit den Händen gefuchtelt und niemand wusste, was er uns deuten wollte). Trotzdem war der Flying-Fox sehr lustig und man ist neben einem Wasserfall vorbeigeflogen. Unter uns ging es sehr tief runter. Aber es war so cool. Danach kletterten wir weiter und zwischendurch war wieder ein Flying-Fox. Webster war diesmal nicht am herumfuchteln (Er war irgendwo hinten). Der Regen wurde immer stärker und es wurde immer rutschiger. Das Ende des Klettersteiges war ein langer Flying-Fox, an dessen Ende man in einem Netz gelandet ist. Wir haben es aus dem Klettersteig heraus geschafft. Gerade noch rechtzeitig, weil nun war der Regen extrem stark, selbst die Regenjacke half nicht. 

Es war trotzdem voll toll und die Aussicht war unbeschreiblich und auch wenn ich klitschnass nach Hause kam, würde ich es trotzdem wieder machen.

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