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Sicherheit und Datenschutz

Lesedauer: 2 Minuten

Wer kennt es nicht? Man hat schon viel zu viele Passwörter, die man sich merken muss, und dann braucht man auf einmal irgendwo noch eines. Kurz überlegt – okay, einfach wieder das Geburtsdatum, eh wie alle anderen Passwörter auch schon.

Genau das ist aber der Fehler – keiner will sich komplizierte, lange Passwörter merken, aber man wundert sich dann, wenn man auf einmal doch gehackt wurde. 

Aus diesem Grund sind Datenschutz und Sicherheit heutzutage ein sehr wichtiges Thema.

Aber erstmal die Basics – wie kommt es dazu, dass wir gehackt werden können?

Durch die Nutzung von Internet kann ein umfangreiches Profil von uns erstellt werden, über sogenanntes Tracking. Dafür werden alle Informationen, z.B. was wir uns auf Webseiten anschauen, zusammengetragen. Das geht z.B. über Cookies oder unsere IP-Adresse. 

Vermeiden kann man dies nur, wenn man das Tor-Netzwerk nutzt. Das bedeutet, dass das, was wir machen, über mehrere Computer auf der ganzen Welt erfolgt, und man dadurch nicht mehr identifiziert werden kann, was eben z.B. für den Schutz der eigenen Privatsphäre nützlich ist. 

Allerdings gibt es auch bedenkliche Seiten, z.B. den Handel mit illegalen Waren. Durch die Anonymität passiert oft durch nur einen Klick schneller etwas, als gedacht!

Ein wichtiger Punkt, um Hacking zu vermeiden, ist sichere Passwörter zu haben! Sobald ein Passwort mind. 8 Zeichen hat, aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zeichen und Ziffern besteht und möglichst nur einmal verwendet wird, ist es “safe”. Man sollte auch nicht persönliche Daten, wie zB. Name, Geburtsdatum, verwenden, da es für Hacker leichter ist, vorhersehbare Passwörter zu entschlüsseln. So blöd das auch klingt, Merksätze helfen!

Ein gutes Beispiel für Instagram wäre: 

wwioIN>30mü? (wie würde ich ohne INSTA länger als (>) 30 minuten überleben?)

Aber das heißt nicht, dass ihr das Passwort jetzt alle nutzen sollt! 🙂

Und falls ihr euch eure Passwörter nicht alle merken könnt, gibt es sogenannte Passwortmanager, die alle speichern, allerdings braucht ihr ein “großes” Passwort, mit dem ihr in den Manager reinkommt, das solltet ihr euch dann halt merken.

Hacking ist aber nur ein kleiner Teil von “Cybercrime”. Es gibt nämlich auch noch andere Arten, wie zB. Spionage, Sabotage (zB. Webseiten lahmlegen), Spam, Datendiebstahl, Erpressung, Soziales (zB. Cyberbullying), aber auch Piraterie, das heißt, urheberrechtlich geschütztes Material wie Filme oder Musik zu laden oder zu verbreiten.

Wichtig ist auch noch, dass man immer aufpasst, was online passiert. Wenn man nämlich zB. eine E-Mail bekommt, mit unglaublich vielen Rechtschreibfehlern und einer Aufforderung, auf einen Link zu klicken und dort irgendetwas zu machen, kann es gut sein, dass euch der Absender hacken oder eine Schadsoftware auf euren Computer bringen will.

Die einzige Art, diese Schadsoftware dann vollständig zu entfernen ist, das Betriebssystem neu aufzusetzen.

Und auch wenn ich jetzt wie eure Mutter klinge – passt wirklich auf, was ihr im Internet macht und schaltet euer Hirn ein! 🙂

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