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Sucht

Lesedauer: 2 Minuten

Sucht ist leider ein stets aktuelles Thema, denn es betrifft viele Menschen und zu den bereits bekannten Süchten wie Alkohol, Nikotin und Drogen sind in den letzten Jahren weitere hinzugekommen. Heutzutage sind Handy-, Computer-, Internet- bzw. Multimedia-Sucht sehr weit verbreitet. Denn die Spiel- und Multimediabranche wächst und damit auch ihre Nutzer und exzessiven Nutzer.

Die Sucht feststellen

Besonders tragisch ist, dass Computer-, Handy-, Internet- bzw. Multimedia-Sucht oft noch viel später bemerkt werden als andere Suchtarten. Meist gestehen sich die Betroffenen ihre Sucht auch selbst nicht ein oder wollen es gar nicht wahrhaben. 

Was versteht man eigentlich unter “Sucht”?

Medizinisch betrachtet ist Sucht eine Störung des Belohnungssystems im Gehirn. Drogen setzen direkt im Gehirn an und führen dort zu einer Steigerung der Dopaminausschüttung. Doch leider geschieht dies auch bei Erfolgserlebnissen in Computer- oder Handy-Spielen, etc. was dadurch dann ebenfalls zur Sucht wird.

Süchtige verändern ihr Verhalten

Bei jeglicher Art von Sucht verändert sich das natürliche Verhalten der Süchtigen. Dies ist zum Beispiel bei Alkohol-, Drogen-, Nikotin- und Magersucht viel offensichtlicher als bei Multimedia- oder auch Social Media Süchtigen. Dennoch verändern auch diese Betroffenen ihre Lebensweise. Anfänglich reduzieren sie ihre persönlichen Kontakte, vernachlässigen wichtige Aufgaben und Tätigkeiten wie Arbeit, Schule und Sport, aber auch Freunde und Familie. Die meisten Kontakte sind dann nur mehr online und oft verlieren die Betroffenen schließlich komplett den Bezug zur Realität. Ein Merkmal lässt sich jedoch bei allen Arten von Süchten feststellen, süchtige Menschen betreiben wenig bis gar keinen Sport und das wirkt sich zusätzlich negativ auf deren Gesundheit aus.

Wie erkennt man eine Sucht an sich selbst und was kann man dagegen tun?

Meiner Meinung nach wäre es sehr wichtig, dass sich jeder Einzelne selbst kritisch betrachtet und darüber nachdenkt, welche Ziele er verfolgt und in nächster Zeit umsetzen möchte. Manchmal könnte es vielleicht schon helfen, darüber Bescheid zu wissen, ab wann eine besondere Begeisterung oder Leidenschaft für etwas zu einer Sucht ausartet. Denn spätestens ab diesem Zeitpunkt sollte man beginnen, sich andere Beschäftigungen zu suchen. Ich denke, Sport wäre da eine sehr gute Alternative, denn auch mit sportlichen Erfolgen wird das Belohnungssystem im Gehirn angeregt.

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