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Ausflüge

Über die Schlucht fliegen

Lesedauer: 2 Minuten

Meine Freunde und ich haben als Aktivität bei der Sommersportwoche den Klettersteig gewählt, nicht weil wir es unbedingt machen wollten, sondern weil es von den anderen Aktivitäten am besten geklungen hat. Dementsprechend hatten wir auch keine Ahnung, wie schwer und leicht der Klettersteig sein würde und sind komplett ahnungslos hingefahren.

Nachdem wir mit dem Taxi vom Markushof abgeholt wurden, sind wir nach kurzer Zeit am Klettersteig angekommen. Unser Kletterleiter hat sich bei uns vorgestellt als ,,Webstar‘‘, als wir ihn gefragt haben, ob das sein richtiger Name war, hat er gemeint, es ist sein Spitzname, doch wie er den bekommen hat, hatte er schon längst vergessen. Wir haben uns die Gurte, den Helm und das Klettergeschirr angelegt und sind direkt los gewandert zum Klettersteig. Es war steil, sehr steil und eigentlich waren schon alle erledigt, als wir beim Einstieg angekommen sind, aber dann ging es erst richtig los. 

Laut Webstar soll der Klettersteig einfach sein, denn es ist als Familienklettersteig angeschrieben, aber wenn ich ehrlich bin, würde ich die Familie gerne kennen, die das macht und easy findet.

Beim Aufstieg sind wir auf einem Weg geklettert, der teilweise nicht mal richtig Platz für Fusstritte hatte und es war großteils Armarbeit, weil man sich immer hinüberziehen musste. Es war auch teilweise echt schwer zu entscheiden, wie und wo man sich am besten festhält. Es war schon anstrengend, aber der schwierigste Teil, aber auch der lustigste Teil stand uns noch bevor.

Als wir oben angekommen sind, haben wir kurz zusammen gewartet und sind direkt weiter zur Schlucht gegangen. Wir haben über eine Brücke direkt hinunter schauen können und es war atemberaubend, tief, nass und ein wenig beängstigend. Aber wir waren alle richtig motiviert hier durch zu klettern. Also sind wir nacheinander in die Schlucht hinein.

Wir waren noch nicht mal 10 min unterwegs, da war auch schon der erste Flying Fox und am Anfang wusste keiner genau, wie es geht und wie man am besten auf die andere Seite kommt. Man steht auch einer winzig kleinen Plattform und ist nur von zwei Seilen gesichert. Meiner Meinung nach hat es am besten, wenn man nicht viel überlegt und gleich springt, denn umso länger man wartet, umso schlimmer wird es zu springen. Also ein fast Profitipp: nicht viel denken, einfach springen.

Und wenn man dann im Seil hängt und über die Schlucht gleitet, fühlt es sich einfach nur fantastisch an, unter dir meterweit nichts und du fliegst.

Danach musste man weiter in die Schlucht hineinklettern und es kamen noch einige Stellen an denen ein Flying Fox war, aber am besten war der lange Flying Fox am Schluss des Klettersteigs. Der ging nämlich über den Bereich vor der Staumauer und war zum Abschluss des Klettersteigs perfekt.

Mein Fazit ist, dass man auf jeden Fall seine Angst überwinden muss, aber nicht enttäuscht wurde,denn es war einfach nur cool. Ich und meine Freunden würden den Klettersteig jeder Zeit wieder machen. 

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