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Veränderung: How to cope

Lesedauer: 2 Minuten

Veränderung.

Das klingt ja förmlich nach einem rapide ins Alltagsleben einschneidenden und unwiderruflichen Ereignis. All jene, die sich deswegen gerade fürchten, kann ich mit gutem Gewissen beruhigen, dass Veränderung ganz im Gegenteil eher etwas ist, das meist unterbewusst und innerhalb eines langwierigen Prozesses geschieht.

Veränderung steht für das Loslassen vom Alten und dem Beginn von etwas Neuem. Sie fordert uns heraus und treibt uns oftmals wie in einem unerbittlichen Kampf bis an unsere Grenzen. Obwohl der Gedanke, dass unsere gewohnte Lebensweise sich verändern und vielleicht nie mehr zur Alten zurückkehrt, uns Menschen zwar Angst und sämtliche andere Unbehagen fühlen lässt, so hilft da trotz alledem wie so oft im Leben nichts anderes als “Zähne zusammenbeißen und durch”.

Oftmals bekommt man den Prozess der Veränderung erst mitten im Geschehen bzw. nach der Vollendung mit. Beispielsweise bei Freundschaften kann es sein, dass sich eine Person oder deren Weltbild maßgeblich ändert und sich seit Längerem von der anderen Person distanziert. Während diese eine Person schon mit einem neuen Kapitel begonnen hat, lebt die andere Person vielleicht noch im zurückgebliebenen Kapitel, in dem noch alles beim Alten ist. Erst durch ein ausführliches Gespräch wird klar, wie sehr man sich auseinandergelebt hat, und dass nichts anderes mehr zu machen ist, als ebenso damit abzuschließen.

Außerdem neigt man des Öfteren dazu, in Situationen, die einem unangenehm sind, die Augen zu verschließen und deren Wichtigkeit zu verdrängen. So funktionieren wir Menschen eben. Wird uns etwas ungemütlich oder geht uns etwas zu sehr gegen den Strich, dann beginnen sich unsere Nackenhaare aber gewaltig zu sträuben. Wir tendieren dazu, in unserem “safe place” zu bleiben, um Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Ob dies die richtige Taktik ist, darüber lässt sich streiten.

Schlussendlich besteht immerhin noch die Chance, dass man, wenn man der Angst direkt von Anfang an ins Auge blickt und positiv an die Sache herangeht, mit dem Endergebnis besser zurechtkommt. Das frühe Abschließen mit bereits Vergangenen ermöglicht uns, neuen Sachen zu begegnen und unsere Ressourcen gut einzusetzen.

„Manche Veränderungen scheinen auf den ersten Blick negativ zu sein, aber sie schaffen Platz für neue Dinge.“

Eckhart Tolle

Quellen:

https://www.tetam.ch/post/veraenderung

https://www.spektrum.de/kolumne/was-ist-eigentlich-veraenderung/1647468

pexels.com

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