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Vergewaltigt und von der Familie ausgestoßen

Lesedauer: 2 Minuten

So sieht der Alltag im Irak aus, wo täglich unzählige Frauen Opfer sexueller Gewalt werden. Ist euch der Begriff ,,Muta Ehe’’ bekannt? 

Was ist die ,,Muta Ehe’’?

Die Muta Ehe ist eine kurzfristige Ehe, die einen Tag oder sogar auch nur 2 Stunden andauert, je nachdem wie man sich das mit der geistlichen Person ausmacht. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wer solch eine Ehe freiwillig eingehen möchte und warum?

Warum eine kurzfristige Ehe eingehen?

Nun, die Männer sind diejenigen, die es wollen, um ihre sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen. Eine ,,echte’’ Ehe kommt für sie nicht infrage, weil sie nicht bereit dafür sind, sich mit einer Frau niederzulassen. Versuchen wir jetzt das Ganze aus der Perspektive der Frau zu sehen. Den meisten Frauen ist es nicht bewusst, worauf sie sich einlassen. Verwitwete Frauen jedoch sehen sich gezwungen, solche Ehen einzugehen, um ihre Kinder ernähren zu können und um generell überleben zu können. Frauen, denen es nicht bewusst ist, dass sie sich auf eine kurzfristige Ehe einlassen, mussten miterleben, wie plötzlich ihr Mann verschwand. Die Schiiten (eine von zwei Hauptzweigen des Islams) versuchen die Muta Ehe schönzureden, aber Fakt ist: Bezahlter Sex ist Prostitution.   

Von der Schule entführt und verkauft

Eltern, die in Nigeria wohnen, lassen ihre Töchter nicht ohne Grund in die Schule. Sie machen sich Sorgen. Sorgen, dass ihre Töchter eines Tages von der Terrorgruppe Boko Haram entführt und als Sexsklavinnen verkauft werden, denn zu solchen Vorfällen ist es in der Vergangenheit immer wieder gekommen. Sobald die Mädchen entführt worden sind, kommen sie in einem Gebäude unter und werden in Gruppen eingeteilt. Unter den hübschen, mittleren und hässlichen Mädchen. Nach einiger Zeit kommen Männer aus der Terrororganisation und suchen sich ein Mädchen aus und nehmen sie mit nachhause. Was mit den Opfern geschieht, denke ich, ist jedem von uns klar. Ohne jegliches Mitleid werden sie missbraucht, vergewaltigt und geschlagen. Und wenn sie genug von ihr haben, verkaufen sie das Mädchen einfach an ihre Freunde oder Kollegen weiter und so geht der Teufelskreis weiter, bis sich das Opfer das Leben nimmt oder ein großes Risiko eingeht- die Flucht zu ergreifen. Wenn sich das Mädchen dafür entscheiden sollte, kann nur eins von beiden Szenarien passieren: 1) Ihr gelingt die Flucht, jedoch wird nach ihr auf unbestimmte Zeit gesucht. Es werden Flyer mit ihrem Gesicht überall hängen, bis sie wieder gefunden wird. Wenn sie gefunden wird, kehrt sie wieder in das alte Leben zurück, nur dass sie vorerst für die Flucht bestraft wird. Sollte man sie nicht finden, macht man ihre Familie ausfindig. Die männlichen Familienangehörigen werden getötet und die Mädchen und Frauen werden Opfer des Frauenhandels. Zweites Szenario: Ihr gelingt die Flucht und man findet weder sie noch ihre Familie, was jedoch sehr selten vorkommt. 

Fazit

Frauen und Mädchen, denen die Flucht gelungen ist, können meistens nicht zurück zu ihrer Familie gehen. Einige von ihnen tragen das Kind von ihren Peinigern, weshalb sie zuhause nicht mehr willkommen sind. Im Beispiel von Nigeria sagen die Eltern, dass ihre Tochter nun die Frau eines Boko Haram Mitglieds ist und sein Kind trägt. So jemanden wollen sie nicht bei sich zuhause haben. Andererseits verteidigen sie auch ihre Ehre, wenn sie ihre Tochter zurückweisen. Im Beispiel von Irak fürchten sich die Mädchen, dass ihre Eltern herausfinden, dass sie mit einem fremden Mann Geschlechtsverkehr hatten, der sie dann verlassen hat. Denn früher oder später werden ihre Eltern sie verheiraten und sobald der Ehemann herausfindet, dass sie keine Jungfrau mehr ist, wird sie umgebracht – und das wieder nur, um die Ehre der Familie aufrechtzuerhalten.

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