Kategorien
Ausflüge

Von Golfprofis zu Dienern

Lesedauer: 2 Minuten

Wie es dazu kam, dass ich und Amelie Jakob und Michi einen ganzen Tag lang bedienen und die beiden wie Könige behandeln mussten, erfahrt ihr jetzt in meinem Artikel.

Meine Freundinnen und ich haben uns auf der Sommersportwoche für den Golfkurs angemeldet. Der Kurs war eigentlich wirklich total cool und wir haben sehr viel gelernt, wie den Abschlag und wie die ganzen verschiedenen Golfregeln funktionieren.

Am letzten Tag haben wir dann Teams gebildet und am Golfplatz gespielt. Welches Team die wenigsten Schläge braucht, gewinnt das Spiel.

Am Abend vor dem Spiel wollte Michi mit uns eine Wette machen. Derjenige, der verliert, muss das andere Team den ganzen Tag lang bedienen. Ich war eigentlich total dagegen, weil ich eh wusste, dass wir safe verlieren werden, aber nein, Amelie hat natürlich gedacht, wir schaffen das easy.

Joa, war dann doch nicht soooo easy. Das Spiel hat richtig gut für Amelie und mich begonnen, doch dann hat das Team Jakob+Michi aufgeholt und wir haben um einen Punkt verloren. 1 dämlicher Punkt.

Okay, also wir dachten uns gut, Wettschulden sind Ehrenschulden, nur zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie die beiden übertreiben werden.

Michi wollte alle 5 Sekunden irgendetwas zum Trinken haben und nachdem in diese komischen Plastikbecher, die es dort gab, gefühlt nur 10ml reingepasst haben, mussten wir unnormal oft hin- und herrennen.

Und dann, beim Essen, ohne Spaß, das war nicht mehr normal. Ich musste den Burger von Michi belegen und alles an den Tisch bringen. Ist ja noch okay, außer dass die Leute dachten, dass ich fett wie sonst was wäre, weil Michi 3 Burger haben wollte, aber als Jakob dann den fettesten Burger haben wollte mit 3 Patties, war’s dann ehrlich vorbei. Das war so cringe, was sich diese ganzen anderen Leute gedacht haben müssen? Ich will es eigentlich gar nicht wissen.

Dann beim Wandern wollte Michi alle 10 Sekunden was trinken und ich musste diesen ******Rucksack 100000 Millionen mal öffnen und schließen um seine Flasche herauszugeben, die übrigens auch nicht in seinem Rucksack war. Weil er nicht mal einen Rucksack mit hatte. Frechheit eigentlich.

Beim Abendessen wollten Jakob und Michi dann auch noch mit König angesprochen werden, während Amelie und ich den beiden gefühlt den roten Teppich schon ausgerollt haben. Das haben die halt so fett nicht verdient. Aber egal.

Im Großen und Ganzen war es eh ganz lustig, außer dass, Jakob immer meinen Föhn ausgeborgt hat, das war bisschen nervig, weil der musste 3 Mal am Tag irgendwie Haare föhnen und dass wir am Anfang eine Abstellkammer als Zimmer bekommen haben, wo das Fenster geklemmt hat und das Nachtkastl auseinander gefallen ist, es war halt fr das letzte Loch und dass Amelie mir die Tür gegen den Kopf geklatscht hat und mir die Frau Professor Reinthaler mit einer Weinflasche den Kopf gekühlt hat und dass das Essen immer so rotzig und schleimig war.

Ja, also bis auf diese paar Kleinigkeiten und das schlechte Wetter war alles ganz gut. Ich würde sagen 5/10, weil schlimmer geht immer. 

5
5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert