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Ausflüge

“Was hast du denn erwartet?”

Lesedauer: 2 Minuten

“Nicht das.”

An was denkt man als Erstes, wenn einem ein Parkour in den Sinn kommt? An einen Hindernislauf? Ein Rennen gegen die Zeit? Trotz einer erreichten Leistung kommt es auf der Sportwoche nicht zu so einer Art Parkour.

06:30 Uhr aufstehen.

07:00 Uhr frühstücken.

08:00 Uhr geht es los.

Der drei-Tage lange Parkour-Kurs fängt mit einem ausgeprägten Warm-Up an. Wir mobilisieren, laufen am Stand, machen Hampelmänner und spielen ein Aufwärmspiel. Zum Beispiel ist ,,Elefant- Palme- Toaster” bei allen Altersgruppen ein Hit! Vor allem bei uns. 

Der Hauptteil besteht aus Springen. Auf eine Linie. Mal für Mal. Hört sich leicht an? Aus Erfahrung können wir das bestreiten, denn dazu kommen dann die Drei- und Vierpunktlandungen. Auf den Linien schafft man das ja noch, aber wenn es zu den Holzplanken kommt, auf welchen wir landen mussten, nimmt es an Schwierigkeit an. 

Als ob das nicht genug wäre, kommen auch noch Halbdrehungen dazu. Alle diese Landungen haben wir bei den Holzplanken geübt, bis wir zu einer Holzstiege übergegangen sind, wo wir genauso auf einer Planke landen, aber von Stufe zu Stufe springen mussten. Mit Schwierigkeiten wurden auch diese gemeistert.

Um Abwechslung rein zu bringen, wurden mehrere Spiele dazwischen gespielt, zum Beispiel ,,Räuber und Gendarm” oder ,,Komm mit- Lauf weg”. Ebenso haben wir gelernt, wie man sich richtig abrollt. Vom Knien und auch im Stehen, mit und auch ohne Anlauf. 

In der letzten Einheit sind wir zum ersten Mal einen Hindernislauf, wie wir ihn kennen, durchlaufen. Dieser wurde nur mit Ausklapptischen bzw. Bänken aufgebaut. Über diese sind wir schon im Vorhinein gesprungen und sind die verschiedenen Griffe, wie den “Lazy”, durchgegangen. Paarweise haben wir diesen durchlaufen und wer wollte, kam nochmal dran oder hat die Übungen verändert. 

Obwohl wir nicht viele Hindernisläufe oder ähnliches durchlaufen sind, haben wir viel der Balance, Genauigkeit und Ausdauer dazugelernt. 

War es anders, als ich es mir vorgestellt hatte? – Ja.

War es besser, dass es anders war? – Definitiv.

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