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Ausflüge

Wie man einen Tag im Zimmer mit Lena, Niki und Amelie überlebt

Lesedauer: 4 Minuten

Live Report von: Lisa 

07:30. Die ersten Gruppen machen sich schon fertig zum Frühstücken, damit sie ja nicht zu spät zu ihren Aktivitäten kommen. Doch in unserem Zimmer ist es noch seelenruhig und dunkel. Alle 4 liegen noch zusammengekauert in ihren Betten und machen nicht den Anschein, als hätten sie vor heute noch aufzustehen. Als plötzlich der Wecker klingelt. Ring, ring, ring…

,,Grrrr”, knurrte ich und wartete, bis jemand von den dreien aufsteht und den Wecker ausmacht (weil so brav wie wir sind, liegen unsere Handys natürlich neben der Türe im Kasterl ;)). Doch vergebens, weder ein Geräusch noch eine Bewegung machten sie. Also musste ICH aufstehen und den Wecker ausmachen. ,,Erst 5 nach halb 8”, zehn Minuten können wir uns noch gönnen, hab ich mir gedacht und legte mich wieder hin. Haha, ganz blöde Idee, denn wäre Amelie nicht aufgewacht, wären wir noch später gekommen, als wir so oder so schon waren. Die drei (die jetzt mittlerweile alle munter waren) wollten sich bei mir rächen (verständlich irgendwie) und stellten neben die noch schlafende Lisi ihre Musikbox mit voller Lautstärke hin. Das Erste, was ich also an diesem schönem Morgen hörte war das neue Lied von twendy4tim (danke dafür @AmelieZant).

Heute stand als Programm Horse-Trekking an. Also haben wir uns schnell umgezogen, eine Kekspackung und die Musikbox (mit der ich nicht so gute Erinnerungen hatte) geschnappt und uns in unser Taxi begeben. Auf dem Weg zu unserem Reiterhof haben wir Apres Ski Musik aufgedreht und volle Lautstärke dazu mitgesungen (hier die offizielle Entschuldigung an die Mädels aus unseren Nebenklassen, die sich da wahrscheinlich einfach nur gewünscht hätten auszusteigen.-Wir sind nicht immer so :)). 15 Minuten später sind wir dann endlich angekommen. Wir sind ausgestiegen, wurden freundlich von den Leuten im Reitstall begrüßt und gefragt, wer denn von uns schon reiten kann (wir Gescheiten haben uns natürlich im Voraus schon ausgemacht, dass wir sagen, dass wir alle reiten können, damit wir nicht in die Anfängergruppe kommen, wo wir Kreise reiten müssen). Blöde Idee 2.0. Wir zeigen also alle auf, die Reitlehrerin schaut uns an und so wie es kommen muss, schnappt sie sich genau mich (ich bin vor 5 Jahren das letzte Mal am Pferd gesessen und hatte natürlich keine Ahnung) drückt mir das größte Pferd in die Hand und sagt: ,,Passt, dann reiten wir jetzt alle mal der Lisa nach!” Amelie, Niki und Lena haben fast geheult vor lachen, wie es mich beim Traben durchgeschüttelt hat. Aber nichtsdestotrotz sind wir dann alle heil wieder daheim angekommen (und außerdem finde ich, dass es gar nicht sooo schlimm war, haha).

Zum Mittagessen gab es Burger. Als wir fertig waren, sind Amelie, Niki und ich noch schnell rauf in unser Zimmer und haben uns eingeschmiert (kurzes Lob an uns: wir haben nie unsere Zimmerkarte verloren oder vergessen). Danach haben wir uns noch schnell einen Sieg im Volleyball gegen unsere Lehrer geholt (ihr habt eh ganz gut gespielt, aber gegen uns hat man leider einfach keine Chance 🙂 PS: Falls ihr euch nochmal gegen uns spielen traut, sind wir gerne wieder dabei!). Am Nachmittag waren wir im Wald Frisbee spielen. Das war eines der leiwandsten Erlebnisse, finden wir. Wir sind zwar mit ein paar Kratzer und komplett voller Gatsch zurückgekommen, aber es hat uns trotzdem großen Spaß gemacht! 

Zurück im Zimmer beginnt Lena auf einmal zu raunzen, dass ihr Rücken so weh tut und als wir nachgeschaut haben, haben wir gesehen, dass sie knallrot war, weil sie sich nicht eingeschmiert hat (siehe Foto).

Ich glaube, dass Lehrer denken, dass wir nach so einem anstrengenden und schönem Tag schon müde sind, aber am Abend geht es bei Niki erst los. Sie begann wegen den unlustigsten Dingen zu lachen (und ich kenne keinen anderen Menschen, bei dem die Lache so viel lustiger ist als der Witz selbst) und wir konnten uns dann natürlich auch nicht mehr halten. Ob ihrs mir jetzt glaubt oder nicht, ich hatte nach dieser Woche einen Muskelkater in den Wangen vom Lachen.

Das war jetzt mal ein Überblick, wie so ein Sport-Wochentag ca. ausgeschaut hat. Es sind so viele lustige und schöne Dinge passiert, die kann ich hier jetzt auch gar nicht alle aufzählen und deswegen wollte ich mich kurz nochmal bedanken an alle Lehrer und alle Schüler:innen, dass ihr mir diese Woche zu einer der besten in meinem Leben gemacht habt!

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