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Wie verändert die Sportwoche einen?

Lesedauer: 2 Minuten

Die Sportwoche ist ein Bündel aus Erlebnissen genauso wie eine Vielzahl von Erfahrungen. Es gibt Sportkurse, sowie Challenges als ganze Klasse und auch Erlebnisse, in denen Gruppen näher zusammenwachsen. Eine davon ist für mich die wichtigste: das banale Frühstück.

Der Tag beginnt mit dem penetrantem Klingeln des Weckers. Einer aus dem Zimmer opfert sich, das Handy auszuschalten, damit die Anderen wenigstens noch ein paar Minuten weiterschlafen können. Als nächster Tagesordnungspunkt steht das Frühstück an, somit packen wir unsere Rucksäcke für den darauffolgenden Sportkurs. Außer natürlich der, den es in fast jedem Zimmer gibt, der erst eineinhalb Stunden später losfahren muss. Beim Hinuntergehen zu den Frühstücksräumen entdeckt man immer mehr Lehrer, welche man natürlich mit einem freundlichen “Grüß Gott” oder “Guten Morgen” begrüßt. 

An unserem Frühstückstisch angekommen, fängt schon das tägliche Gequatsche über etwas an, was passiert ist, wo nicht die ganze Gruppe dabei war, und so beginnt das eigentliche Ereignis. Als Nächstes holt sich noch jeder einen Becher mit einem Getränk seiner Wahl und kommt zurück zu Tisch, wo ich mich ganz genau einmanövrieren muss, damit alle auf den Frühstückstisch passen, da wir zu elft auf bei einem Tisch für acht gesessen sind. Als Nächstes unterhalten wir uns über die alltäglichsten Dinge, wie zum Beispiel welchen Kurs man ausübt oder wann es losgeht und erzählen uns immer wieder etwas Lustiges oder es passiert etwas Unerwartetes, wodurch jeder anfängt zu lachen. Nach einer kurzen Sprechpause holt sich jeder sein Frühstück, ob Semmel mit Butter oder doch das halbe Buffet. Ich für meinen Teil esse eher weniger zum Frühstück, doch meine “Frühstücksnachbarn” haben mich dazu verleitet, mehr zu essen. Nachdem jeder fertig mit dem Essen war, machen wir uns aus, wer die Teller gesammelt wegbringt, wobei es meistens nicht der ist, der den meisten Dreck gemacht hat. Nun kommen wir noch zu der täglichen Ansprache eines Lehrers, in der er über die Kurse und die Abfahrtszeiten redet, wobei sehr oft Probleme auftreten, da nicht jeder genannt wurde oder eine falsche Zeit gesagt wurde. Zum Schluss wünscht sich jeder noch viel Spaß bei seinem oder ihrem Kurs und dann gehen alle auf ihre Zimmer, um die letzten Dinge einzupacken.

Meiner Meinung nach hat dieses Ereignis enorm dazu beigetragen, dass ich mich mit den anderen der Gruppe so gut verstanden habe und hat bestimmt auch beigetragen, dass wir stärker zusammengewachsen sind. Der Grund dafür ist, dass man bei einem Frühstück viel mehr über einen erfährt als im normalen Unterricht, denn beim Frühstückstisch erzählt man über sein Leben und nicht über die Schule und man gibt über seine Gewohnheiten und seinen Alltag viel mehr preis als in der Schule. Außerdem ist man bei so etwas Alltäglichem wie beim Frühstücken viel lockerer und offener als im Klassenraum.

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